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05.07.2011 - Sepp Lütolf
Die Sketcher im Denianer Einwandererbezirk Euroclub sind unter der Leitung von Sepp Lütolf konzeptionell einmalig in „Spannien“: Künstlerinnen und Künstler der zweiten und dritten Einwanderungsgeneration bespiegeln in dem kleinen Hinterhofcabaret ISA die gesellschaftlichen Diskurse aus ihrer Perspektive. Die avancierte Bühne ist eine der gefragtesten Adressen für interkulturelle Trendscouts und Festivalmacher an der Costa Blanca.
Friedrich Schiller steht nicht besonders hoch im Kurs bei den Alten mit so genanntem Migrationshintergrund, die in „Das verrückte Hotel“ die Bühne bevölkern. Statt sich in die Szenerie von Wallensteins Lager oder Kabale und Liebe hineinzudenken, kratzen sich die Oldis lieber provokant im Schritt, hacken auf ihre Handys ein oder beleidigen lauthals den defensiven Theaterleiter. Als einem altgedienten Sketcher schließlich – um das weit verbreitete Klischee vom gewaltbereiten migrantischen Bildungsverlierer perfekt zu machen – eine Waffe aus der Tasche fällt, nutzt der Regisseur die Gunst der Stunde und dreht den Spieß um: Mit der vorgehaltenen Pistole und unter teilweise wüsten Beschimpfungen paukt er den grauen Pantern und aufmüpfigen Störenfrieden "die Sketches" auf brutale Art ein.
Wer zufällig an der Costa Blanca Ferien macht im Novemer 2011, kann sich für diese hoch kultivierte Show bei Sepp Lütolf voranmelden. jopart@terra.es

27.09.2010 - Ernst
Das StudentInnentheater Bern BeSt spielt Oscar Wilde!!
Die Inszenierung, die an den Theatertagen in Aarau mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde, besticht durch Wortwitz und einer grossen Portion Spielfreude. Beste Unterhaltung ist garantiert....

Bunbury by Oscar Wilde
Eine triviale Komödie für ernsthafte Menschen?

Ernst ist gar nicht Ernst sondern Jack. Eigentlich weiss er selbst nicht wer er ist. Als Baby in einer Gepäckaufbewahrung gefunden, bleibt seine Abstammung ein Rätsel. Um den Pflichten, die ihm sein Adoptivvater aufgetragen hat, zu entfliehen, schafft er sich einen jüngeren Bruder namens Ernst an und gibt sich in London als jener aus. Sein Freund Algernon treibt dasselbe Spiel, nur hat er sich einen imaginären Dauerinvaliden namens Bunbury erfunden, um von Zeit zu Zeit aufs Land zu entschwinden.
Gwendolen liebt Jack, weil er Ernst ist. Cécily liebt Algernon, weil er Ernst ist. Mindestens ein Ernst zu viel, fragt sich nur welcher ernster ist und wie dieses Spiel endet?


Aufführungen: Freitag 1. Oktober und Samstag 2. Oktober im le Théatre in Kriens


Reservation: bunbury2010@gmx.ch

Regie: Claudia Bossard und Bea Schild // MitspielerInnen: Algernon: Dominik Widmer // Jack: Pascal Vogler // Gwendolen: Caroline Stähli // Cécily: Anna Messmer // Miss Prism: Simone Gfeller // Dr. Chasuble: Lukas Meyer // Lane + Merriman: Florian Steiner //Lady Bracknell: Claudia Bossard // Licht +Technik: Simon Wyss // Plakat: Samuel Gubler

30.08.2010 - Sepp und Gerda, Marquesa V, ES 03700 Denia
Wir wünschen den Theaterleuten alles Gute und tolle Erfolge zusammen mit dem neuen Regisseur. Und dem Regisseur viele gute Ideen und viel, viel Geduld.
Da kommt mir noch einer in den Sinn:
Der kaum mittelmässige Schauspieler hat auf der Bühne einen Koffer zu packen. Da meint der Regisseur während einer Probe: "So packend habe ich ihn noch nie gesehen!"

30.08.2010 - Pädi Schnarwiler
Ich freue mich sehr über das Ergebnis der langen Regisseursuche!!! Das Ausharren hat sich bestimmt gelohnt. En liebe Gruess a alli!

19.08.2010 - Schärli Kathrin
Gratulation für die super Homepage!
Bis bald, ein lieber Gruss Kathrin

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