Aktuell
Das «Mandarinenzimmer»
Theaterproduktion 2011
Erinnern Sie sich, liebe Theaterbesucherinnen und -besucher? 2008 hob sich der TGS-Vorhang bei «Geld und Geist» von Jeremias Gotthelf, in einer Inszenierung und Drehbuchfassung von Renato Cavoli, das letzte Mal. In den vergangenen drei Jahren hat sich bei in der Theatergruppe Schötz einiges getan. Nach dem intensiven und anforderungsreichen Jubiläumsstück zum 35. Geburtstag des Vereins benötigten Spielerinen und Spieler, aber auch das ganze Infrastrukturteam, eine Pause, um frische Kräfte zu tanken, neue Ideen zu entwerfen und diese schliesslich auch zu realisieren.
Nun aber, drei Jahre später, ist es Zeit für eine neue Produktion, für einen neuen Stoff, für neue Gesichter. Nach 13 Jahren ununterbrochener Regietätigkeit hat das TGS-Ehrenmitglied Renato Cavoli das Zepter in die Hände von Lukas Bühler übergeben.
Lukas Bühler ist in der TGS kein Unbekannter. Bei «Geld und Geist» gab er auf unserer Bühne mit feinem und facettenreichen Spiel den Christeli. Lukas Bühler ist diplomierter Theaterpädagoge und arbeitete zuletzt als Ko-Regisseur beim Freilichtspiel «Brand i de Chele» in Menzberg.
Die TGS freut sich, mit Lukas Bühler, er wird in seiner Regiearbeit von Luzia Kunz assistiert, das spannende Werk «Das Mandarinenzimmer» aufzuführen. Autor Robert Thomas (1927–1989) schrieb zahlreiche amüsante und perfekt konstruierte Krimis. Zu Recht wird Thomas als geistiger Sohn Agatha Christies bezeichnet. Ein brillantes Theaterstück ist das Mandarinenzimmer (La chambre mandarine, 1974). Es erzählt von vier verworrenen Schicksalsgeschichten, die sich in diesem einen sonderbaren Raum abspielen. Es sind kernige Geschichten voller Intrigen, Charme, Bosheit und spannender Wendungen…
«Die Figuren in diesem Stück sind sehr facettenreich und liebenswert. Die Charaktere reichen von exzentrisch über verkorkst bis zu naiv. Die Schauspielerinnen und Schauspieler sind in ihren Rollen gewachsen und haben ihre Figur angereichert. Für mich war das an den Proben wunderbar zu beobachten», sagt Regisseur Lukas Bühler. «In der Endphase der Probenarbeit besteht die grosse Herausforderung des Zusammensetzens aller theatralischen Aspekte wie Bühne, Licht, Requisite und Spiel. Immer wieder wird uns dann die Abhängigkeit dieser Teile vor Augen geführt und die Wirkung der einzelnen Szenen verändert und verstärkt sich. Aber auf das tolle Resultat dürfen wir uns alle freuen», erklärt Lukas Bühler.
Die erzählten phantastischen Geschichten sind voller Spannungen: Geschichten zum Schmunzeln, zum Lachen, zum Mitfühlen. Alle Geschichten in diesem Mandarinen-Zimmer berühren auf ihre eigene Art und Weise. Und dies alles in der «Schür» zu sehen, bietet eine ganz spezielle Atmosphäre. rec.
Lukas Bühler, der neue Regisseur der TGS
Das Mandarinen-Zimmer öffnet bald
Generalversammlung der Theatergruppe
Am Freitag, 13. Mai, fand im Kurhaus Ohmstal die ordentliche GV der Theatergruppe Schötz statt. Sie stand vor allem im Zeichen der neuesten Produktion «Das Mandarinen-Zimmer» von Robert Thomas, mit welchem die TGS am Samstag, 3. September 2011, in der Scheune von Lisbeth Bossart Premiere feiert.
Nach zwei Jahren Pause tritt die Theatergruppe Schötz heuer mit einer neuen Produktion vors Publikum. Lukas Bühler konnte für die diesjährige Inszenierung als Regisseur (Ko-Regie Luzia Kunz) gewonnen werden. Mit Maja Beck (Bühnenbild), Bruno Schnieper (Bühnenbau) und Leo Steinmann (Beleuchtung) sind weitere bewährte Fachleute im Produktionsteam mit dabei. Luzia Kunz stellte den Anwesenden die spannende und an überraschenden Wendungen reiche Komödie noch einmal vor, orientierte über den Stand der Probenarbeiten und freute sich, dass ein motiviertes Team auf und hinter der Bühne mit viel Fleiss und Freude an der Arbeit ist.
Neues Vorstandsmitglied
Kassen und Revisorenbericht, aber auch das Protokoll der letzten GV sowie der Jahresbericht von Präsidentin Margrith Bühler, wurden mit Applaus verdankt. Finanzchefin Monika Häfliger durfte von Rechnungsrevisor Heinz Hügi viel Lob für die perfekt geführte Kasse entgegennehmen. Aber auch Aktuarin Simone Keists Arbeit wurde von der Versammlung verdientermassen mit Applaus gewürdigt.
Die Schötzer Theaterleute wussten bereits im Vorfeld, dass an der diesjährigen GV Präsidentin Margrith Bühler nach sieben intensiven Jahren zurücktreten würde. Trotz engagierter Suche konnte noch keine Nachfolgerin oder Nachfolger gefunden werden. Mit Alexander Strebel nimmt nun aber ein neues Mitglied Einsitz im Vorstand, sodass das Führungsgremium der TGS wieder komplett ist. Der Vorstand wird sich in den kommenden Wochen bezüglich der Führungsarbeit selber konstituieren und die Suche nach einem neuen Präsident, oder einer neuen Präsidentin, fortsetzen. «Ich werde der TGS aber weiterhin als engagiertes Mitglied zur Verfügung stehen und der Inszenierung 2011 als Ko-Produktionsleiterin vorstehen», sagte Margrith Bühler, die im Anschluss an ihre Demission nicht nur Blumen und Präsente überreicht erhielt, sondern von der Versammlung mit einem lang anhaltenden Applaus geehrt wurde. «Sie war eine tolle Präsidentin, die unseren Verein mit viel Herzblut und enormer Arbeitskraft geführt hat», wand ihr Vorstanskollegin Kathrin Schärli ein verbales Kränzchen.
Ein TGS-«Päärli» sagt «Ja!»
Applaus gabs an diesem Abend auch für Kathrin Schärli und Michi Aerne. Sie heiraten und geben sich am Samstag, 16. Juli, in der Kapelle Schülen das Ja-Wort. Wir erinnern uns: Vor sieben Jahren im Stück «Dorffäscht» spielten die beiden auf der Mauritz-Bühne «probehalber» bereits ein Liebespaar. Der Regisseur animierte die beiden «echt» und intensiv zu küssen und nicht nur so zu tun, wie das im Theater bei ähnlichen Szenen die Regel ist. Vor allem Michi tat wie geheissen und erfüllte die Anforderungen des Regisseurs in jeder Hinsicht. Mit der Zeit spürte man bei beiden den Spass an der Sache. Die TGS gratuliert ganz herzlich und wünscht Kathrin und Michi von Herzen viel Glück, alles Liebe und Gute!
Die Schötzer Theaterleute wurden vor der GV mit einem Essen und danach mit einem süssen Dessert aus der Kurhaus-Küche von Wirtin Uschi Metz bestens verwöhnt.
Der Vorstand der TGS setzt sich nun wie folgt zusammen: Jörg Kaufmann, Kathrin Schärli, Simone Keist, Patrizia Schnarwiler, Monika Häfliger, Alexander Strebel. rec.
Renato Cavoli
Margrith Bühler wurde für ihre immense Arbeit in den vergangenen sieben Jahren als Präsidentin der Theatergruppe Schötz geehrt. Foto zvg
Das „Duo Skätsch“ begeisterte im Mauritz-Saal
Seit der Lancierung des Vereinsempfangs, jeweils am 2. Januar im Saal des Restaurant St. Mauritz, sind nun Andrea Roth und Godi Huser von der Theatergruppe Schötz als „Duo Skätsch“ mit dabei. Sie sorgen mit ihren toll gespielten Kurztheatern aus der Feder von Renato Cavoli für viel Heiterkeit und Abwechslung.
Heuer spielten sie zuerst das Stück „S’Jubiläum“. Dies aus Anlass des 100-Jahr-Jubiläums des Frauenvereins Schötz. Das Stück wurde am 20. November 2010 an gleicher Stelle bereits uraufgeführt. Damals allerdings ausschliesslich vor Mitgliedern des Frauenvereins Schötz.
Als Schluss der Veranstaltung spielten Andrea Roth und Godi Huser dann noch das Stück „Das Elterngespräch“ als Uraufführung. Auch mit diesem Theater ernteten die beiden viele Schmunzler und bekamen im voll besetzten Mauritz-Saal verdientermassen ganz viele Komplimente.
Renato Cavoli
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Mit der Theatergruppe Schötz im Mandarinen-Zimmer
2008 spielte die Theatergruppe Schötz in der Scheune von Lisbeth Bossart «Geld und Geist» von Jeremias Gotthelf. Nach dieser intensiven und erfolgreichen Produktion unter der Regie von Renato Cavoli, der auch für die Neubearbeitung dieses Bühnenwerkes verantwortlich zeichnete, machten die Schötzer Laienspielerinnen und -spieler zwei Jahre Pause.
Diese Pause geht nun im kommenden Jahr zu Ende. Im Herbst 2011 tritt die TGS mit ihrer neuesten Produktion «Das Mandarinen-Zimmer»von Robert Thomas in Aktion.
Haben Sie sich auch schon mal gefragt, welche Geschichten sich wohl in einem Hotelzimmer zutragen? Einige Antworten zeigt dieses Stück. Es spielt in einem Hotel in Paris, in welchem jedes Zimmer eine andere Bemalung und Einrichtung aufweist. Eines davon ist das Mandarinen-Zimmer. In verschiedenen Szenen erzählt dieses Zimmer die Geschichten der jeweiligen Bewohner. Es sind Episoden, wie sie das Leben schreibt. Sie handeln von Betrug, Täuschung und Mord. Die wunderbaren Szenen nehmen verblüffende und spannende Wendungen.
Lukas Bühler ist der neue Regisseur.
Inszeniert wird dieses Werk vom aus Menznau stammenden diplomierten Theaterpädagogen Lukas Bühler. Nach seiner Ausbildung am Lehrerseminar Luzern arbeitet der 29-Jährige heute hauptberuflich als Primarlehrer. An der ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste, ehemalige Schauspielakademie) absolvierte er das Studium Till-Theaterpädagogik.
«Theater ist meine grosse Leidenschaft», sagt Lukas Bühler der auch eigene Kurse zum Thema «Maskenspiel» anbietet. «Das Theater», so Lukas Bühler, «interessiert mich in vielen Facetten: schauen, inszenieren, spielen und schreiben.»
Lukas Bühlers eigene Stücke zählen zur Zeit zu den meist gespielten in der Schweiz. Zum Beispiel die lustigen Einakter «Alpeloft ond Muusegift», oder «Mary und Joe».
Der neue Schötzer Regisseur hat auch einige hochdeutsche Stücke in Mundart übersetzt und bearbeitet. So das auch in unserer Region schon mehrfach aufgeführte Lustspiel «Zwe herti Nöss». Einige Werke Lukas Bühlers sind zudem übersetzt worden und bei ausländischen Verlagen erhältlich.
Mit Lukas Bühler hat die TGS einen jungen, bereits sehr versierten Theatermann engagieren können. Bühler arbeitete zuletzt als Ko- Regisseur beim erfolgreichen Freilichtspiel «Brand i de Chele» in Menzberg. Doch Lukas Bühler war auch schon vorher mit diversen Engagements rund um das Laientheater positiv aufgefallen. In guter Erinnerung geblieben ist auch sein Märchen «Eiskristall», das er 2008 in Wolhusen mit dem Lehrertheater uraufführte. Auch in Schötz, am 23. April 2008, gab er mit diesem eigenen Werk auf der Mauritz- Bühne ein erfolgreiches Gastspiel.
Lukas Bühler ist in der Theatergruppe Schötz kein Unbekannter. So spielte er den «Christeli» in «Geld und Geist» und begeisterte mit seiner feinen und facettenreichen Spielweise das Publikum.
«Die Schötzer Theaterszene ist mir zum erstenmal aufgefallen, als ich beim Vorbeifahren an den Dorfeingängen die Plakate gesehen habe, welche auf die neusten Produktionen aufmerksam machten. 2004 war ich beim Stück ‹Dorffäscht› als Zuschauer dabei. Und 2008 erhielt ich die Gelegenheit, als Spieler bei ‹Geld und Geist› mitzumachen. Ich hatte schon länger den Wunsch, einmal in einer Gotthelf- Produktion aktiv dabeizusein und habe mich entsprechend gefreut, als ich die Anfrage bekam, den Part des Christeli zu spielen.»
Premiere am Samstag, 3. September 2011
Die Schötzer Vereinsverantwortlichen um Präsidentin Margrith Bühler sind überzeugt, mit Lukas Bühler einen ausgezeichnet ausgebildeten und leidenschaftlichen Theatermann verpflichtet zu haben. Schon jetzt darf sich das Publikum auf «Das Mandarinen-Zimmer», die neueste Schötzer Produktion, freuen. Am Samstag, 3. September 2011, feiert die TGS mit diesem Werk Premiere. Gespielt wird wieder in der Scheune von Lisbeth Bossart.
Renato Cavoli
Vorhang auf für Lukas Bühler, den neuen Regisseur der Theatergruppe Schötz.
Wir haben einen neuen Regisseur!
Gut Ding will Weile haben. Das gilt auch und speziell für die Suche nach einem Regisseur, oder einer Regisseurin. Die Theatergruppe Schötz, welche 2008 mit Jeremias Gotthelfs «Geld und Geist» das letzte Mal und sehr erfolgreich auf der Bühne stand, wird im kommenden Jahr, also 2011, ihre Theaterpause beenden und die Arbeit auf der Bühne wieder aufnehmen.
Durch den Tod von Werner Fuchs, den die TGS eigentlich für die Produktion 2011 vorgesehen hatte, musste die Suche noch einmal neu lanciert werden. Nun konnte mit dem 30-jährigen Lukas Bühler aus Menznau ein junger, bereits sehr versierter Theatermann engagiert werden. Lukas Bühler arbeitete zuletzt als Ko-Regisseur beim erfolgreichen Freilichtspiel «Brand i de Chele» in Menzberg. Doch der beruflich als Primarlehrer arbeitende Lukas Bühler war auch schon vorher mit diversen Engagements rund um das Laientheater positiv aufgefallen. So als Autor diverser Stücke, unter anderem schrieb er auch das Märchen «Eiskristall», das er 2008 in Wolhusen mit dem Lehrertheater uraufführte. Auch in Schötz, am 23. April 2008, gab er mit diesem eigenen Werk auf der Mauritz-Bühne ein höchst erfolgreiches Gastspiel.
Der diplomierte Theaterpädagoge ist bei der Theatergruppe Schötz kein Unbekannter. So spielte er den «Christeli» in «Geld und Geist» und begeisterte mit seiner feinen und facettenreichen Spielweise das Publikum. Die TGS ist überzeugt, mit ihm für die Spielsaison 2011 einen ausgezeichnet ausgebildeten und leidenschaftlichen Theatermann gefunden zu haben und wünscht ihm schon jetzt «TOI, TOI, TOI!». An dieser Stelle werden wir auch darüber orientieren, was für ein Stück Lukas Bühler mit der TGS aufführen wird. Wir sind gespannt!
Renato Cavoli







